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Wertstoffhof Neue-Land-Straße Foto: SPD-OV Groß-Buchholz
Ein Schild am Eingang des Wertstoffhofs weißt auf die Schließung hin

20. Februar 2022: Gegen Schließung von Wertstoffhöfen durch aha: „Ohne Wertstoffhof, mehr wilde Müllentsorgung“

SPD-Ortsverein Groß-Buchholz stellt Antrag bei SPD-Unterbezirksparteitag
Wertstoffhof Neue-Land-Str. Foto: SPD-OV Groß-Buchholz
Bereits heute sammelt sich Müll vor dem geschlossenen Wertstoffhof

Die SPD Groß-Buchholz fordert eine andere Wertstoffhof-Politik von aha und wird auf dem Unterbezirksparteitag der SPD Region Hannover einen entsprechenden Antrag einbringen. Darin werden die Region und Landeshauptstadt Hannover aufgefordert, dem Thema Wertstoffhöfe eine höhere Priorität einzuräumen, Veränderungen bei den Entsorgungsangeboten frühzeitiger zu kommunizieren und bei Schließungen wohnortnahe Alternativen für die Bürgerinnen und Bürger bereitzuhalten. Dies gelte für Groß-Buchholz, aber auch für die Nordstadt, wo aha das Angebot ebenfalls massiv und ohne langfristige Kommunikation eingeschränkt hat.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gerd Andres erläutert: „Das jüngste Vorgehen von aha beim Wertstoffhof an der Neue-Land-Straße hat sehr viele Menschen im Stadtteil massiv verärgert. Hier wurde in einer Nacht- und Nebelaktionen eine mehrjährige Schließung verfügt – ohne angemessene Vorabkommunikation, ohne die ernsthafte Prüfung von Alternativen und ohne klares Bekenntnis zur Wiedereröffnung. Neben der vielen kurz- und mittelfristigen Probleme insbesondere für ältere Menschen und diejenigen ohne Auto, treibt uns als SPD die Sorge um, dass unser Wertstoffhof durch die Hintertüre für immer abgewickelt wird. Für einen Stadtteil der Kleingärtner, eine katastrophale Vorstellung.

Wertstoffhof Gertrud-Knebusch-Str. Foto: SPD-OV Groß-Buchholz
Der geschlossene Wertstoffhof in der Nordstadt

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt werden in dem Antrag des SPD-Ortsvereins Groß-Buchholz dazu aufgefordert, die Koalitionsvereinbarungen von SPD und Grünen mit klaren Bekenntnissen zu mehr Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, ein höheres Umweltbewusstsein und insbesondere auch zu Bürgerbeteiligung und Serviceorientierung zu beachten. Dazu gehöre ein Abfall- und Wertstoff-Management, das den Bürgerinnen und Bürger eine wohnortnahe und niedrigschwellige Entsorgung ihrer Abfälle ermögliche. Gerd Andres: „Ohne Wertstoffhof, mehr wilde Müllentsorgung. So einfach ist die Gleichung. Damit leistet aha dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit und dem Stadtbild einen Bärendienst. Wir werden auf allen Ebenen weiter Druck machen und für vernünftige Entsorgungsinfrastruktur im Stadtteil kämpfen.

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